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Neue Stellplatzsatzung

 

Petershausen bekommt eine neue Stellplatzsatzung


Änderung der Satzung - wieso?

In bestimmten Bereichen besteht ein Missklang zwischen geforderten und tatsächlich benötigten Stellplätzen. Gerade in Bahnhofsnähe oder dort wo ältere Personen vermehrt wohnen, stehen im Geschosswohnungsbau Tiefgaragenplätze leer. Der Schlüssel von zwei Stellplätzen pro Wohnung schafft hier mehr Plätze als tatsächlich benötigt werden.

Anderseits fehlen bei Wohnlagen häufig geeignete Parkplätze für Besucher und körperlich eingeschränkte Personen. Außerdem sind die Stellplätze für die inzwischen breiter gewordenen PKWs zu eng bemessen.

 

Welche Änderungen wird es geben?

Die Änderungen betreffen die Stellplatzbreite. Für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen wird der Schlüssel für die Stellplätze geändert und es werden barrierefreie und Besucherparkplätze neu eingeführt.

 

Was wird nun im Einzelnen geändert?

Die Mindestbreite für Stellplätze wird etwas angehoben. Sie wird um 10 cm erhöht. Die Größe der PKWs hat sich verändert. Nach Angaben des ADACs sind inzwischen fast 70 Prozent der PKW-Modelle breiter als zwei Meter. Dazu zählen selbst Kleinwagen wie der Renault Clio oder der Peugeot 308.

Besucherparkplätze

Für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen mit sechs oder mehr Wohneinheiten werden Besucherparkplätze eingeführt und zwar ein oberirdischer Stellplatz für je sechs Wohnungen. Die zu kennzeichnenden Plätze sind für Besucher, aber auch für Lieferdienste, Handwerker oder eben jeden, der dort etwas zu erledigen hat.

Barrierefreie Parkplätze

Sie werden künftig für Gebäude mit vier oder mehr Wohneinheiten gefordert.

Stellplatzschlüssel

In Mehrfamilienhäusern mit vier oder mehr Wohneinheiten und Wohnanlagen werden sich die  Stellplätze nach Wohnungstyp (Anzahl der Zimmer) statt bisher nach qm Wohnfläche bemessen. Die Anzahl der vorhandenen Zimmer ist in der Regel entscheidend, wer darin wohnt. Für kleine Wohnungen werden die Anforderungen gesenkt. Damit soll ein Impuls gesetzt werden, mehr solcher Einheiten zu schaffen.

Für welches Gebiet gelten die neuen Regeln?

Als eine rechtssichere Abgrenzung des Gebietes sind grundsätzlich nur das Gemeindegebiet oder die Gemarkung wählbar. Beim geänderten Stellplatzschlüssel hat sich der Gemeinderat für die Gemarkung Petershausen entschieden. Damit bleiben Ortsteile wie Asbach, Kollbach und Weißling außen vor. Das macht auch Sinn. Denn dort ist man auf das Auto angewiesen. Im Hauptort sind Bahnhof, Geschäfte etc. gut zu Fuß erreichbar.

Für Ziegelberg und Obermarbach, die auch zur Gemarkung Petershausen zählen und deshalb die neuen Regeln im Prinzip gelten, bleibt es aber aufgrund ihrer baulichen Struktur  beim Alten. In diesen Bereichen gibt es keine größeren Mehrfamilienhäuser oder Wohnanlagen. Wegen der §34er Situation ist dort auch keiner zu erwarten.

Die übrigen Regelungen gelten im gesamten Gemeindegebiet.

 

(Freie Wähler Petershausen, 03/18)