Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles


Seiteninhalt

Populisten erkennen

Fotos: Freie Wähler Petershausen

„Macht Populismus glücklicher?“ lautete die Fragestellung einer Veranstaltung der Freien Wähler Petershausen – Antworten darauf gab die weit über Bayern hinaus  bekannte Mental- und Persönlichkeitstrainerin Elke Pelz-Thaller. Mit ihren würzigen und humorigen Darbietungen deckte sie auf, woran man Populismus erkennt:  an der extrem vereinfachten Sprache „damit es ja auch wirklich jeder versteht“,  an der  entmenschlichenden Rhetorik oder auch  am  bewussten Tabubruch - gut zu beobachten beim derzeitigen amerikanischen Präsidenten.  Ihr Kabarett-Seminar war bester Impuls für die nachfolgende Diskussion, die Harald Sprattler moderierte. Auf dem Podium saßen die beiden FW-Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Michael Piazolo und Florian Streibl sowie Elke Pelz-Thaller selbst.

Die Zuhörer stellten durchaus kritische Fragen.: „Was ist der Unterschied zwischen populär und populistisch?“, „Ist der Populismus heute schlimmer als früher?“, „Muss nicht jeder Politiker ein Populist sein?“. Die beiden  Politiker zeigten sich besorgt, dass Populismus durch die sozialen Medien einfacher ermöglicht werde. Schwierig sei es für die Politik auch, gerade in Zeiten der „Schlagzeilen“ mit einem bewusst zurückhaltenden Ton die Bürger zu erreichen. Einigkeit bestand darin, dass es zu hinterfragen gilt,  wenn für komplexe Probleme die einfachsten Lösungen angeboten werden. Das führt zu Frustration auf allen Seiten. Elke Pelz-Thaller bescheinigte den Veranstaltern Mut, „kurz vor einer Wahl ein solches Thema anzubieten“ – der Mut wurde belohnt – der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. (jm)