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Jugendliche im Gespräch mit den FW

Jugendliche wollen ihren "Käfig" zurück

In der Versammlung der Freien Wähler Petershausen am 12. Juli 2010 forderten die anwesenden Jugendlichen einen ordentlichen Platz um Basketball zu spielen. Der bisherige Platz hinter der Grundschule wurde von der Gemeindeverwaltung unter Bürgermeister Fuchs abgerissen, obwohl Jugendliche den defekten Zaun wieder repariert hatten (siehe Bericht).
Die angebotene Alternative am Klärwerk ist nach übereinstimmender Aussage der Jugendlichen unzureichend. Dort ist kein Zaun (Käfig) der das Wegspringen des Balles (in die Glonn und in den Wertstoffhof) verhindert. Auch kommt man sich immer wieder mit den Skatern ins Gehege. Die Jugend berichtet auch, dass der Platz oft von auswärtigen Jugendlichen aus entfernten Gemeinden missbraucht wird. Gerüchten zufolge sollen die Jugendlichen jetzt eine Möglichkeit an der Jetzendorfer Straße bekommen. Der Gemeinderat ist aber darüber nicht informiert.

Schnell wurde auch klar, dass dieser Standort zum Ballspielen sehr problematisch ist, da zwei vielbefahrene Strassen in der Nähe sind und man außerdem kleineren Kindern ihren gewohnten Spielplatz nehmen würde.
Aus der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass den Jugendlichen ihr alter Platz am liebsten wäre. Der Aufwand für die Reparatur ist sicher wesentlich geringer als die Neuerrichtung;  auch ist dieser Platz schnell mal für ein kleines Spiel, einen "Ratsch" oder als Treffpunkt erreichbar.

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Gut 20 Jugendliche kommen zum Infoabend unter dem Motto „Jugend und Politik“

Die Freien Wähler Petershausen (FW) haben unter dem Motto „Jugend und Politik“ zu ihrem traditionellen Infoabend in das Gasthaus Schmiedwirt in Petershausen eingeladen. Ungewöhnlich an der politischen Veranstaltung: Ca. 20 junge Frauen und Männer aus der Gemeinde waren gekommen, um das Gespräch mit den FW-Gemeinderäten und dem Landesvorsitzenden der Jungen Freien Wähler (JFW), Josef Graubmann zu suchen. Zur Veranstaltung waren auch die Vertreter der JFW im Landkreis, Markus Erhorn und Sebastian Leiß gekommen. Graubmann referierte, dass politisches Engagement unter jungen Menschen als unwichtig wahrgenommen werde. Es herrsche aber vielmehr „Parteiverdrossenheit statt Politikverdrossenheit“, meinte er. Problematisch sei auch, dass sich politische Gruppen nur auf Erwachsene konzentrierten. Sebastian Leiß sagte, dass es deshalb wichtig sei, mit Jugendparlamenten in Gemeinden Jugendliche früh an Entscheidungsprozessen teilhaben zu lassen. Es entwickelte sich – auch im Hinblick Bildungsmöglichkeiten von sozial schwächeren Jugendlichen eine lebhafte Diskussion über das bayerische Schul- und Bildungssystem. „Im dreigliedrigen Schulsystem wird man sofort abgestempelt.“, lautete einer der Vorwürfe. Einige Jungs monierten außerdem die Einstellungspraxis großer Betriebe. „Da kommt die Bewerbung auf einen Stapel. Die schauen sich die Leute nicht mal an.“ Gemeinderat Dr. Manfred Sommerer meinte, dass trotz aller Fördermöglichkeiten der Leistungsgedanke im Mittelpunkt stehen müsse. „Man muss akzeptieren, dass es auch verschiedene Grundlagen gibt“, gab er zu bedenken. FW-Vorsitzende Maria-Luisa Lehle freute sich über die zahlreichen Wortmeldungen. „Ich finde es toll, dass ihr das ansprecht. Das ist auch Politik.“

Sebastian Leiß

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