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Leserbrief Scherer SZ und DN
Solarpark ist noch nicht genehmigt
Zum Bericht "Solarpark in Kollbach" in der Dachauer SZ vom 21./22. Februar
Richtig an dem Artikel ist, dass sich der Petershausener Gemeinderat mehrheitlich positiv zur weiteren Prüfung der geplanten Freiflächenfotovoltaikanlagen positioniert hat. Falsch ist, dass die Anlage bereits genehmigt sei. Die positive Stellungnahme gegenüber der Firma Solarfaktor war nötig, da die dortigen Verantwortlichen einen sehr ehrgeizigen Zeitplan verfolgen und bei einem klaren Nein des Gremiums sich um alternative Standorte in anderen Gemeinden bemüht hätten. Ich sehe die Anlage als Chance für die Gemeinde, Gewerbe anzusiedeln, das weder Lärm noch Abgase und abgesehen von der Bauphase auch keinen Verkehr verursacht.
Der Infoabend am 15. Februar in Kollbach war keineswegs eine "Alibiveranstaltung". Er sollte die Bürger über die geplante Anlage informieren und uns Gemeinderäten die Einwände und Bedenken der Bürger aufzeigen. Der Veranstaltungsort in Kollbach wurde gewählt, da die Kollbacher Bürger durch die Vorhaben am meisten betroffen sind. Keiner hat gerne eine Freiflächenfotovoltaikanlage dieser Größenordnung "vor der Haustüre". Durch gut geplante Anordnung in der Topografie und Einwuchs kann die Anlage zwar nicht unsichtbar gemacht werden, aber die "Belästigung des Auges" gemindert werden.
Der Strom kommt leider doch nicht aus der Steckdose sondern aus den Kraftwerken. Deshalb ist es wichtig, solche Projekte zu fördern und den Bau von Kohlekraftwerken oder weiteren Atommeilern zu verhindern.
Hans Scherer
Gemeinderat, Freie Wähler Petershausen


