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Leserbrief Mittl DN
Leserbrief zur Berichterstattung in den Dachauer Nachrichten
Leserbrief zu Ihrer Berichterstattung „Am Solarstrom erhitzen sich die Gemüter“ vom 14.04.09
Vielen Dank für die Berichterstattung über die Bürgerversammlung zu den geplanten Solarparks in Kollbach.
Als Teilnehmer an der Diskussion sind mir noch zwei Punkte aufgefallen, die mir bisher nicht bewusst waren. Der Diplomphysiker Ulrich Köhler hat aufgezeigt, dass bei der Produktion gewisser Komponenten hochgiftige Substanzen (z. B. Cadmium) erforderlich sind. Bei einer positiven Beschlussfassung sollte die Gemeinde deshalb das Augenmerk besonders darauf legen, dass die Komponenten von einem Hersteller verbaut werden, der hier eindeutige Transparenz bietet.
Dann wurde deutlich, dass der Hauptgrund für die gigantische Größe die Tatsache ist, dass die Einspeiseleitung nach Kranzberg gelegt werden muss, und darum aus wirtschaftlichen Gründen nur eine Anlage ab mindestens 25 Hektar gewinnbringend betrieben werden kann. Für mich wurde nicht klar, warum E.ON nicht vor Ort einspeist. Denn wenn dies möglich wäre, dann könnte auch die Gemeinde Petershausen eine Größe um ca. 5 Hektar planen und betreiben wie die anderen Gemeinden in der Umgebung auch (Kammerberg, Vierkirchen, Haimhausen). In der jetzigen Phase sind der Gemeinde durch den langen Weg die Hände gebunden. Es sollte zusammen mit E.ON geprüft werden, ob die Direkteinspeisung nicht doch ermöglicht werden kann.


