Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Ostermair Weiher soll frei bleiben! -

Der Ostermair Weiher soll für alle Bürger frei zugänglich bleiben. Die FW Petershausen stellten einen Antrag zum Ankauf.... [mehr] 

Seltsames Treffen im Sitzungsaal der Gemeinde -

Offener Brief zum Treffen von Frau Martina Götz mit einem Teil des Gemeinderats am 5. Januar im Sitzungssaal der Gemeinde... [mehr] 

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen -

Josef Mittl führt den neu gewählten Vorstand als 1. Vorsitzender an. 2. Vorsitzende ist Andrea Stang; Dr. Ernst Nold ist Schriftführer und Schatzmeister ist Erich Kraus... [mehr] 

Zum Seitenanfang


Seiteninhalt

Leserbrief Jacob

Im Moment wird hier in Kollbach (Gemeinde Petershausen) kontrovers über eine größere Photovoltaikanlage (25 ha) diskutiert. Wir wohnen ebenfalls in Kollbach und verstehen weder die Aufgeregtheit noch die Argumente gegen die Anlage. Inzwischen ist von den Gegner der Anlage ein Bürgerbegehren beantragt worden, über das am 19. Juli abgestimmt werden wird. Die Gegner möchten die Anlage auf 5 ha begrenzt wissen.
Die jetzt auf 25 ha reduzierte Anlage ist aber in der Größe wirtschaftlich notwendig, da eine fast 10 km lange Einspeisezuleitung gebaut werden muss. Bei einer nur 5 ha großen Anlage wäre dieser finanzielle Aufwand nicht rentabel. Im Gemeindegebiet selbst kann leider nur noch erzeugter Solarstrom von 1-2 ha eingespeist werden.
Insofern stellt sich für uns Petershausener nur die Frage, wollen wir eine Freiflächensolaranlage: ja oder nein.
Der Standort für die Solaranlage abseits der Ortschaft ist aus unserer Sicht gut gewählt. Ganz ohne optische Beeinträchtigung geht es wohl bei solchen Anlagen nie, aber sie ist hinter einer Eingrünung und einer ökologischen Ausgleichsfläche (1,5 ha) Richtung Kollbach kaum noch sichtbar.

Zum anderen geht es darum abzuwägen, was uns wichtiger ist, eine schön anzusehende Landschaft in allen Gemeindebereichen oder eine langfristig gesunde Umwelt und Energiesicherheit. Klar, wir könnten uns die Landschaft auch schöner ohne diese Kollektoren vorstellen – hier geht es aber auch um unsere Zukunft und vor allem die unserer Kinder. Ich möchte denen später nicht erklären müssen, warum ihre Umwelt kaputt ist, ich aber diese Kollektoren damals nicht so schön fand….
Und schließlich bringt dieses Projekt auch wirtschaftliche Vorteile für die Gemeinde Steuereinnahmen. Wir sollten uns doch eigentlich darüber freuen, dass es sich hierbei um ein Projekt handelt, das sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch sinnvoll ist. Dies trifft durchaus nicht auf viele Gewerbeansiedlungen zu!
Wir zumindest fühlen uns nicht in unserer Lebensqualität als Kollbacher durch diese Photovoltaikanlage eingeschränkt ebenso wenig unsere Familie, ganz im Gegenteil:
uns gibt ein gutes beruhigendes Gefühl einen Beitrag für den Umweltschutz in unserer Gemeinde geleistet zu sehen.

Bärbel und Jochen Jacob, Kollbach